Freiheit

„We are time's subjects, and time bids be gone.“

William Shakespeare


Was hat Stonehenge als Steinkreis, was hat das berühmteste „Cromlech“ mit Shakespeare zu tun?

 

Weit mehr, als wir denken!

Denn die Geschichte und Odyssee, die IOAN am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts widerfährt, sie ist nur die letzte zahlreicher Vorgänger. Deren Liste ist lang und, als noch unbewiesene Vermutungen, der Forschungsgegenstand des Geheimbunds „Orden der Delphine“ unter der Führung des renommierten Astrophysikers Prof. MacKinnon. Ausgerechnet bei dessen letzter Expedition, die dem Geheimnis von Stonehenge auf die Spur kommen will, wird der Sohn seiner Assistentin, wird John Sterling im Jahre 1979 entführt. Wie es vor ihm einem Wilderer namens William am Ende des 16. Jahrhunderts erging, der später als Shakespeare die Welt des Dramas veränderte. Wie wiederum zweitausend Jahre vor ihm Perikles in Athen, Siddhartha in Indien, zur Zeitenwende einem gewissen Jehoschuah aus Galiläa oder später…

 

Wie seine Vorgänger (denen der Leser im Buch begegnet) erscheint der junge John wieder auf der Erde, seinem Heimatplaneten. Diesmal aber tritt er erstmals als Botschafter der außerirdischen Macht auf, die er ANT-A-GORA nennt. Sie hat ihn mit einer Mission betraut: Der Erde ein Angebot zu unterbreiten, das der „332“. Doch was geschieht 1999, zum Ende des Millenniums, zunächst in Arizona? Meist begegnet ihm Unglauben und Feindseligkeit. Sein Weg führt ihn, unterstützt und begleitet von nur Wenigen, quer über den Kontinent bis nach Washington, wo er den Präsidenten sprechen will. Weil er ihn sprechen muss …

 

Reagiert dieser so feindlich auf den Fremden wie seine Sicherheitsdienste, die vor größter Gefahr warnen? 



„The past, like the future, is indefinite and exists only as a spectrum of possibilities.“

 Stephen Hawking


Das „Spektrum der Möglichkeiten“, das aus einer Mischung von Zeit und Raum entsteht, ist groß und wird im Band 2 anschaulich.

 

Nach seiner Mission darf und soll IOAN wieder dorthin zurückkehren, woher auch immer er aus einem anderen Universum auf die Erde entsandt wurde. Vorher trifft er den Ordensgründer, Professor MacKinnon. Dieser begreift als Erster und lange Einziger den Zusammenhang zwischen seiner rätselhaften Entführung als John und dem Erscheinen eines IOAN. Trotz CIA-Beobachtung arbeitet er auf ein Treffen zwischen John und seiner irdischen Mutter hin, danach mit ihm am „heiligen Ort der Schotten“.

 

Dort und auch an einer weiteren historischen Stätte, am Loch Shiel, überschlagen sich die Ereignisse. Denn IOAN ist nicht der einzige, der auf diese Mission geschickt wurde. Sein Rivale fordert ihn hier zu einem unglaublichen Duell aus verschiedenen Zeiten und ungeahnten Akteuren. Das wahre „Spektrum an Möglichkeiten aus Raum und Zeit“ eröffnet sich. Ein weiterer Anschlag auf IOAN und Attentatsversuch auf den US-Präsidenten, von der eigenen Marine inszeniert, wird in letzter Sekunde vereitelt, schottische Truppen kämpfen gegen britische, wie Jahrhunderte zuvor, zwischen Hubschraubern der Jetztzeit.

 

Der Wettlauf ist entbrannt: Welcher der Besucher darf den ihnen feindlich gesinnten Planeten Erde verlassen, wird heimgeholt? Dramatisch verläuft das Duell um das Recht des Siegers. Und endet überraschend. 



Jan de Canthus


Vor Jahren feierten wir Geburtstag auf einem nahen Berg. Als Freund des „genius loci“ ergab es sich aus dem Motiv von Konfuzius, der den Meister im zweiten Buch der Gespräche sagen lässt: „Mit fünfzig war mir das Gesetz des Himmels kund“.  

Seither begleitet mich die Hoffnung, dieses Gesetz maßvoll anzuwenden. Es bewahrt davor, auf Fragen nach meinem Berufsweg mit klangvollen Namen aufzuwarten, für die ich vielerorts tätig war. Mit Aufgaben, die mir später auch kleine Unternehmen und innovative Projekte stellten. Spuren von manchen Lösungen lassen sich verfolgen. 

Vielleicht hätte Konfuzius‘ Meister erläutert, das Gesetz des Himmels gäbe uns Lebensthemen. Denn oft zeigen diese sich in unverhofftem, unvergesslichem Augenblick, an Weggabelungen lernt man Persönlichkeiten kennen. Manche verweisen auf ungeahnte Pfade. So pendeln Freunde, so bewege auch ich mich neugierig zwischen den Sphären Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst. Voller Freude an deren Licht, mit dem Blick auch für manche Schattenseiten.

 Wenn nicht mit meinen Figuren unterwegs, lebe und schreibe ich im Herzen Europas. Im Taunus wohnen wir, bei Frankfurt und waldnah. Die Stoffe begleiten zu einem Wanderweg, der auf Augenhöhe mit dem Wetterhahn entlang der Kirchturmspitze führt, und reifen unterwegs. Lebensqualität! Dazu zähle ich das Privileg, Geschichten zu erzählen. Damit viele sich den unverstellten Blick auf den Willen des Himmels bewahren. Und die Weisheit des fernen Meisters sich erfüllt.

 

Ich freue mich auf jedes Gespräch sowie jede

Zuschrift zur Saga und „meinen“ Themen unter
jdc@jandecanthus.com