Meine Freiheit ist das Schreiben und das Erschaffen neuer Welten

Picasso

Picasso brennt

Paris in Aufruhr – bald Frankreich, die Kunstwelt über Europa hinaus: Die 100 teuersten Gemälde der Welt sind verschwunden, auf dem Weg zum Ausstellungsort. Der größte Raub der Geschichte schockiert die Öffentlichkeit, Raffinesse von langer Hand. Der Innenminister setzt die fähigsten Polizisten des Landes darauf an, einen eigenwilligen Terroristenbekämpfer und den erfahrensten Kriminalisten. Kurz ist der Wettlauf mit der Zeit:

Die Diebe setzen Frist, stellen extreme Millardenforderung. Wird beides nicht erfüllt, zerstören sie ein unersetzbares Werk – jeden Tag eines.

Erpressung, Korruption, Laster – die Ermittler enttarnen Leidenschaften, werden in sie verwickelt. Blicken in Abgründe des skrupellosen Kunstgeschäfts, in Wirtschaft wie Regierung.

Politik, Museen, Versicherungen, Geheimdienste, Medien sind alarmiert, unzählige Spuren in Arbeit.

Bis vor laufender Kamera ein Streichholz sich dem Rahmen nähert, ein Picasso von unschätzbarem Wert beginnt vor der Kamera zu brennen. Das Drama erreicht seinen Showdown aus Rache, Folter, Liebe und Leben bis zum Tod. Es findet eine Lösung des Falles, der bis in die Vergangenheit der überraschenden Täter reicht. Sie klärt auf – und verblüfft zugleich.

Jan de Canthus


Vor Jahren feierten wir Geburtstag auf einem nahen Berg. Als Freund des „genius loci“ ergab es sich aus dem Motiv von Konfuzius, der den Meister im zweiten Buch der Gespräche sagen lässt: „Mit fünfzig war mir das Gesetz des Himmels kund“.  

Seither begleitet mich die Hoffnung, dieses Gesetz maßvoll anzuwenden. Es bewahrt davor, auf Fragen nach meinem Berufsweg mit klangvollen Namen aufzuwarten, für die ich vielerorts tätig war. Mit Aufgaben, die mir später auch kleine Unternehmen und innovative Projekte stellten. Spuren von manchen Lösungen lassen sich verfolgen. 

Vielleicht hätte Konfuzius‘ Meister erläutert, das Gesetz des Himmels gäbe uns Lebensthemen. Denn oft zeigen diese sich in unverhofftem, unvergesslichem Augenblick, an Weggabelungen lernt man Persönlichkeiten kennen. Manche verweisen auf ungeahnte Pfade. So pendeln Freunde, so bewege auch ich mich neugierig zwischen den Sphären Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst. Voller Freude an deren Licht, mit dem Blick auch für manche Schattenseiten.

 Wenn nicht mit meinen Figuren unterwegs, lebe und schreibe ich im Herzen Europas. Im Taunus wohnen wir, bei Frankfurt und waldnah. Die Stoffe begleiten zu einem Wanderweg, der auf Augenhöhe mit dem Wetterhahn entlang der Kirchturmspitze führt, und reifen unterwegs. Lebensqualität! Dazu zähle ich das Privileg, Geschichten zu erzählen. Damit viele sich den unverstellten Blick auf den Willen des Himmels bewahren. Und die Weisheit des fernen Meisters sich erfüllt.

 

Ich freue mich auf jedes Gespräch sowie jede

Zuschrift zur Saga und „meinen“ Themen unter der Verlagsadesse

 


Jan de Canthuis